Die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft FBB hat mit dem Betrieb des Flughafens Tegel 2018 einen Rekordgewinn von 142,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Während die Zahl der Fluggäste in Schönefeld um 1,1 Prozent zurückging, nahm sie in Tegel weiter zu – auf jetzt 22 Millionen Passagiere. Entsprechend stieg hier 2018 auch die Zahl der Starts und Landungen auf rund 218.000. In einem Kommentar dazu erklärt Elmar Schütze in der Berliner Zeitung, „warum der Flughafen Tegel trotz Rekordgewinn keine Zukunft hat“: „Die Flughafengesellschaft kann das Geld gebrauchen. Schließlich wird damit gerechnet, dass die Vorbereitungen für die Eröffnung des BER im kommenden Herbst – man mag es immer noch kaum glauben – die Bilanz ins Minus rutschen lassen. Womit wir beim Thema wären: Tegel muss kommendes Jahr geschlossen werden. Punkt. Komme ja niemand von der FDP oder von sonst wo daher und plädiere für die Offenhaltung des Flughafens im Berliner Nordwesten. Allen Tegel-Nostalgikern sei ein Gespräch mit den Bürgermeistern von Reinickendorf (264.000 Einwohner), Pankow (mehr als 400.000 Einwohner) und Spandau (240.000 Einwohner) empfohlen, wenn sie von den Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Bezirke, ja, schwärmen, wenn Tegel erst zu ist.“